Reisewetter, Reisezeit für Demokratische Republik Kongo

Die Demokratische Republik Kongo – ein zerrissenes Land

Durch die Konflikte im Osten und die brisante innenpolitische Situation wird momentan dringend davon abgeraten, dieses Land zu bereisen. Wer es dennoch wagen möchte kann hier eine ethnisch vielfältige Bevölkerung vorfinden, deren Städte einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten haben. Beispielsweise in der Hauptstadt Kinshara, dort findet sich neben dem Nationalmuseum etliche Grünanlagen und auch einige Bars und Restaurants. Wer gerne das traditionelle Handwerk der Demokratischen Republik Kongo bestaunen möchte sollte einen der vielen Märkte besuchen, wo einheimische Händler ihre Waren anbieten.

 

Da circa 60% der Landesfläche vom Urwald bedeckt ist bietet sich hier Naturfreunden viele Möglichkeiten, ihre Reisezeit zu verbringen, zum Beispiel mit einem Ausflug zu einem der zahlreichen Wasserfälle, wie den Boyomafällen, oder bei einer Safari in einem der Naturschutzgebiete. Allerdings sollte es Touristen klar sein, dass wegen der angespannten politischen Lage, und der daraus resultierenden Tatsache, dass die Demokratische Republik Kongo momentan das ärmste Land der Welt ist, keine geführten Touren stattfinden, und dieses Gebiet touristisch so gut wie gar nicht erschlossen ist.

 


Reisewetter für Demokratische Republik Kongo

 

Das Klima in der Demokratischen Republik Kongo

In der Demokratischen Republik Kongo herrscht Äquatorialklima, allerdings wird dieses durch die enorme Landfläche unterschiedlich beeinflusst. Man kann somit sechs Klimazonen unterscheiden:

  • In der nördlichen Landesmitte, in der Region der Städte Mbandaka und Kisangani, verläuft der Äquator. Hier fallen im Jahr zwischen 1500 mm und 2000 mm Regen und die Temperaturen bleiben konstant bei 26°C.
  • Das Klima Kinshasas wird durch eine jahresdurchschnittstemperatur von 25°C und einer deutlichen Unterscheidung zwischen Trocken- und Regenzeit geprägt. Die Trockenzeit ist normalerweise vier Monate lang, von Juli bis September, worauf sich die Regenzeit anschließt, die im November und April ihre stärkste Ausprägung erfährt. Insgesamt fallen ungefähr 1400 mm Regen im Jahr.
  • Im Norden herrscht durch den großen Anteil von Waldflächen eine Baumsavanne vor. Die Trockenzeit beginnt dort, entgehen zum Süden, meist im Oktober oder November und dauert bis Februar oder März an. In den übrigen Monaten fällt hier deswegen rund 90% des gesamten Regens.
  • Im Süden verlaufen Trocken- und Regenzeit genau gegenläufig: Hier, in der Zone des tropischen Klimas, erstreckt sich die Trockenzeit auf die Monate Mai bis September und die Regenzeit von Oktober bis April. In der Provinz Katanga kann man darüber hinaus auch noch deutliche Temperaturschwankungen zwischen Tages- und Nachtzeit feststellen.
  • Im gebirgigen ostteil des Landes herrscht Höhenklima, das heißt, hier ist es deutlich kühler, die Temperatur sinkt pro 80 Höhenmeter um ungefähr 1°C. Auf den höchsten Gipfeln kann es durchaus auch schneien, hier gibt es die höchsten Niederschläge im ganzen Land.
  • Im Küstengebiet im äußersten Westen, wo der Kongofluß mündet, herrscht sogar maritimes Klima, denn der kalte Benguelastrom senkt sowohl Temperatur als auch Niederschlagsmenge deutlich ab. In der Stadt Boma regnet es durchschnittlich nur 800 mm im Jahr.

 

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