Reisewetter, Reisezeit für Japan

Japan – Dort, wo die Sonne aufgeht

Das Land des Lächelns bietet für Touristen eine schier unermessliche Zahl von Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten, je nachdem, wann Sie Ihre Reisezeit geplant haben. In Tokio, der belebtesten und vielfältigsten Stadt Japans, kann man zum einen das moderne Japan erleben, beispielsweise in Shibuya oder Shinjuku, wo sich in berühmten und belebten Einkaufsvierteln die Jugendszene Tokios trifft, oder wo man in einem der zahlreichen Restaurants lokale Spezialitäten oder die Küche aus aller Welt genießen kann. Doch Tokio hat auch Traditionelles zu bieten: Bei einem Besuch im Kaiserpalast, der zum Großteil für die Öffentlichkeit zugängig ist, kann man in die Jahrhunderte alte Geschichte Japans eintauchen, oder sogar die kaiserliche Familie persönlich sehen, wenn die Reisezeit auf den Jahreswechsel fällt, denn dort gibt der Kaiser jedes Jahr eine Neujahrsansprache. Oder man macht einen Abstecher zum Meiji-Schrein um ein paar shintoistische Glücksbringer zu kaufen. Im kaiserlichen Park kann man im Frühling die Kirschblüten bewundern, und auf dem Tsukiji-Fischmarkt Auktionen für riesige gefrorene Thunfische verfolgen.

 

In Kyoto, dem kulturellen Zentrum Japans, kann man neben über 2000 buddhistischen und shintoistischen Schreinen auch das Nationalmuseum besuchen, das die Vergangenheit Japans aufleben lässt, oder viele der traditionellen Häuser bewundern, die als UNESCO Weltkulturerbe deklariert wurden. Wer sich für alte japanische Gebräuche interessiert findet hier den Ursprung der Teezeremonie und des Ikebana, der Kunst des Blumensteckens. Etwas Außergewöhnliches kann man erleben, wenn man eines der antiken Teehäuser aufsucht, wo Besucher von Geishas japanischen Tee und Gebäck serviert bekommen und mit traditionellen Tänzen unterhalten werden.

 

Die ländlichen Regionen Japans bieten oft lokale Spezialitäten an, so bekommt man in traditionellen Hotels immer regionale Speisen serviert, und kann bei einem Besuch in einem anliegenden Onsen, einer heißen Quelle, entspannen. In vielen Orten Japans werden noch Handwerke ausgeübt wie vor Jahrhunderten, und diese Werkstädten bieten Besuchern oft einen tiefen Einblick in die japanischen Traditionen und Gebräuche.

 

Liegt Ihre Reisezeit im Winter können Sie in den Bergen von Hokkaido oder in Nagano ein wahres Wintersportparadies finden, für Touristen, die ihren Urlaub im Sommer gebucht haben, bietet sich eine Reisezeit zwischen Mai und Oktober an, denn dann kann man in den vielen Korallenriffen vor Okinawa tauchen gehen, egal ob blutiger Anfänger oder Profi, oder die heißen Sommertage bei diversen anderen Wassersportarten verbringen.

 

Generell hat jede Jahreszeit in Japan ihren Reiz, dennoch sollte man im Hinterkopf behalten, dass in der sogenannten „Goldenen Woche“ zwischen dem 29.4. und dem 5.5. ein Großteil der Japaner Urlaub macht, da hier das Reisewetter sehr angenehm ist, und viele Feiertage fast unmittelbar aufeinander folgen. Das bedeutet, dass Urlaube in dieser Reisezeit teurer werden können, da Hotels und Fluggesellschaften die Preise anziehen, und gleichzeitig auch viele Läden in Japan geschlossen sind.

Japan Bilder


Reisewetter für Japan

 

Das Klima in Japan

Da sich die Japanische Inselkette sehr weit von Norden nach Süden erstreckt variiert das Klima und damit das Reisewetter auf den einzelnen Hauptinseln sehr stark. Man kann grob sechs verschiedene Klimazonen unterscheiden:

  1. In Hokkaido herrscht kalt-gemäßigtes Klima, wo es im Winter sehr kalt werden kann und viel schneit. Hier sinkt das Thermometer im Winter auf -3°C bis -6°C, im Sommer erreicht es zwischen 12°C bis 20°C. Außer im Winter sind die Niederschläge auf Hokkaido eher gering. Für Skifahrer wäre die optimale Reisezeit zwischen November und März.
  2. Am Japanischen Meer, also an der Westküste von Honshu, schneit es durch den Nordwestwind sehr viel und im Sommer ist es hier etwas kühler als an der Pazifikküste, allerdings gibt es hier des öfteren Fön. Die Temperaturen liegen hier im Sommer zwischen 21°C bis 28°C am Tag und 13°C bis 19°C in der Nacht, im Winter hat es zwischen 10°C und 1°C tagsüber und 2°C bis -4°C nachts.
  3. Das Zentrale Hochland ist kontinental geprägt, das heißt es gibt deutliche Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter, und die Niederschläge sind eher gering, wenngleich es im Winter oft schneit. Im Sommer misst man hier am Tag Temperaturen von 27°C bis 33°C oder mehr, in der Nacht von 19°C bis 24°C. Im Winter kühlt es stark ab auf 17°C bis 8°C tagsüber und -2°C bis -14°C nachts.
  4. In der Region des Seto-Inlandsees halten die Berge den Wind auf, wodurch das Klima hier das ganze Jahr über sehr mild ist. In Hiroshima ist es im Sommer tagsüber 27°C bis 28°C heiß, in der Nacht 19°C bis 24°C. Im Winter sinkt die Temperatur auf 12°C bis 5°C am Tag und in der Nacht auf 8°C bis 2°C.
  5. In der Pazifikregion herrschen kalte, schneearme Winter und heiße, trockene Sommer. In Tokio hat es im Sommer 25°C bis 31°C am Tag und 19°C bis 24°C in der Nacht. Im Winter bleibt es mild bei 17°C bis 9°C tagsüber und 9°C bis 1°C in der Nacht.
  6. Der Süden Japans, also die Nansei- und Ryukyu-Inseln, ist von einem subtropischen Kllima geprägt. Hier ist es im Sommer sehr heiß, die Tagestemperaturen variieren im Sommer zwischen 27°C und 32°C, in der Nacht kühlt es ab auf 20°C bis 25°C. Die Winter sind sehr warm, hier fällt das Thermometer auf 20°C bis 12°C am Tag und 10°C bis 3°C in der Nacht. Während der Regenzeit im Sommer muss man mit starken Regenfällen und auch mit regelmäßig auftretenden Taifunen rechnen.

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