Reisewetter, Reisezeit für Australien

Australien – der fünfte Kontinent

Jahrtausende lang lebten in Australien nur die Ureinwohner des Landes, die Aborigine, nur selten besucht von Asiatischen Händlern. Bis im 16. und 17. Jahrhundert europäische Seefahrer auf den Kontinent stießen, allen voran die Niederländer, später auch die Engländer und Franzosen. Nachdem anfangs nur küstennahe Kolonien entstanden, breiteten diese sich im Laufe der Zeit über den Kontinent aus und erforschten das bis dahin völlig unbekannte Terrain. Ähnlich wie auch bei der Landnahme in Amerika wurde dabei mit den Ureinwohnern nicht besonders zimperlich umgegangen, was bis heute zu vereinzelten Spannungen zwischen den zwei Gruppen führt.

Heute ist Australien eine moderne Demokratie mit rund 20 Millionen Einwohnern. Es ist das Ziel für viele Auswanderer, Abenteurer, Work-and-Traveller – und natürlich auch „normalen“ Touristen aus aller Welt, die die atemberaubende Landschaft und die aufregende, exotische Flora und Fauna genießen. Sei es beim Tauchen im Great Barrier Reef oder beim Besuch im australischen Outback. Nebenbei locken die Städte des Landes, die Hauptstadt Canberra wie auch Sydney, Brisbane oder Melburne, mit einem vielfältigen Kulturangebot (z.B. die Oper in Sydney) und Sportangebot (z.B. Formel 1 in Melburne, Rugby und Grand Slam Tennis-Turniere). Wer einmal hier war, kommt immer wieder – und manche sogar für immer.

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Reisewetter für Australien

Wetter und Klima in Australien

Aufgrund der großen Nord-Südausdehnung des Landes gibt es sehr unterschiedliche Klimazonen. Der Norden ist tropisch, es schließt sich ein subtropisches Gebiet an, im Süden ist das Klima gemäßigt. Wetter und Klima werden hauptsächlich von drei Phänomenen bestimmt. Von dem Tropischen Tiefdruckgürtel, der Passatwindzone und den subpolaren Westwinden.

Im Sommerhalbjahr, das von November bis April andauert, treten im Norden aufgrund eines Hitzetiefs Nordwestmonsune und starke Regenfälle auf. Zusätzlich kommt es über der Timorsee zu Wirbelstürmen. Südaustralien liegt zu dieser Zeit im subtropischen Hochdruckgürtel und bleibt weitgehend niederschlagsfrei. Im Winterhalbjahr, Mai bis Oktober, bleibt dagegen der Norden aufgrund eines Hochdruckgebiets trocken, Süden und Südwesten des Landes liegen in der Westwindzone und sind Niederschlägen ausgesetzt. Südostpassatwinde bringen in den Gebirgen des Ostens ganzjährig Steigungsregen.

Das Zentrum des Landes bleibt ganzjährig weitgehend trocken, 80 Prozent der Fläche Australiens sind semiaride und aride Gebiete mit weniger als 250 mm Niederschlägen im Jahr.

Der 1. Januar 2006 wurde in Australien als der heißeste Jahresanfang seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1858 festgestellt. In Sydney selbst wurden an der offiziellen Station am Observatory Hill um 16:24 h Höchsttemperaturen von 44,7 °C gemessen. Der Januar-Temperaturrekord von 45,3 °C vom 14. Januar 1939 blieb unangetastet. Nach Angaben des staatlichen Wetterdienstes geht 2005 als das heißeste Jahr in der australischen Geschichte seit Aufzeichnungsbeginn der Wetterdaten im Jahr 1858 ein. In den ersten zehn Monaten 2005 lagen die Werte um 1,04 °C über dem 30-Jahres-Mittel. Seit 1988 ist ein deutlicher Trend zu höheren Durchschnittstemperaturen festzustellen.

Das südöstliche Australien ist das bevölkerungsreichste Gebiet im Bereich des südlichen Ozonlochs.

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